“Männerpolitik muss einer Frau unterstellt sein” – über die Angst eines “Männerforschers”

ERICH LEHNER, Psychoanalytiker

Ich dachte, mich trifft der Schlag, als ich die Überschrift las.

Herr Lehner war mir bisher überhaupt kein Begriff. Jedoch jetzt traut er sich, in Österreich über die väterliche Rolle in Familien zu veröffentlichen. Hier ein Auszug seiner “Argumente”:

dieStandard.at: Kürzlich wurde berichtet, dass Männer von Mobbing betroffen sein können, wenn sie in Karenz gehen (derStandard.at berichtete: Väterkarenz: Kinderliebe kann Karriere kosten). Ist die Karenz-Scheu der Männer also berechtigt?

Lehner: Natürlich gibt es das, aber das sind Extreme. Grundsätzlich sagen alle Umfragen, dass es eine hohe Bereitschaft unter Männern gibt, mehr bei ihren Kindern zu sein. Allerdings gilt auch, wenn es Widerstand zur Väterkarenz gibt, dann eher von Seiten männlicher Kollegen, jedoch ist dieser Widerstand nicht immer extrem. Ein Großteil der Karenzväter berichtet dennoch, dass sie auch unter männlichen Kollegen Anerkennung für ihre Entscheidung bekommen haben. Es zeigt aber, dass die Bereitschaft zu größerem familiären Engagement der Männer von der Politik aufgenommen und unterstützt werden muss. Insofern freue ich mich, dass wir mit Heinisch-Hosek eine Frauenministerin haben, die verstärkt anspricht: Zur Gleichstellung der Frauen gehört eine Veränderung der Männerrolle. Ich würde mir überhaupt auf lange Sicht wünschen, dass das Frauenministerium in ein Gleichstellungsministerium mit Frauen- und Männeragenden umgewandelt wird. In Österreich fehlt eine entwickelte Männerpolitik. Sie sollte von Männern getragen sein, sollte aber einer Frau, der Gleichstellungsministerin, unterstellt sein. Historisch gesehen ist überall da, wo sich Männer organisieren, die strukturelle Macht zu groß und die Gefahr eines Backlash gegeben.

Den Rest des Artikels will ich nicht einmal mehr auszugsweise veröffentlichen, da dieser Mann nichts besseres zu tun hat, als sogar mit dem argumentativen Totschlagswerkzeug, “dem braunen Pinsel“,  alle möglichen Väterrechtler anzumalen.

Mein therapeutisches Fazit: Hier schwingt sich jemand offenbar zu einem, dem Größenwahn aufs Haupt spuckenden Gutmenschen auf, der (hochneurotisch) gleich alle Geschlechtsgenossen dämonisieren muss, um als “besserer Mann” dazustehen. Vielleicht, weil er selbst noch nie erlebt hat, dass viele Männer einfach einander in der Not unterstützen, ohne sich gleich reflexartig gegen alle Frauen zu verbünden. So einfach, wie im Kopf von jenem Herrn Lehner, ist die Realität anderer Männer nun einmal nicht. Nur: Mit jener Reflexartigkeit, die er anderen unterstellt,  projiziert er seine Ideen offensichtlich auf sie…

Deratige Dämonisierungs- Zwangstendenzen können wir ja auch bei  Männern Leuten wie Gesterkamp erleben.

Ich bin prinzipiell nicht in Versuchung, mich mit derartig pathologischen Projektionen gleich zu identifizieren. Doch wäre ich einer der “Angeklagten, Dämonisierten”, so müsste ich es allein deshalb tun, weil solche Verleumdungen schlicht rufschädigend und damit sogleich gefährlich sind. Wenn man mit Dreck beworfen wird, bleibt ja auch etwas hängen…
Ich würde in einem solchen Fall jedes rechtsstaatliche Mittel nutzen, um solchen Männern Leuten wie Lehner massiv Grenzen zu setzen, um deren “Täterstrukturen” zumindest etwas Einhalt zu gebieten. Ich würde sie demnach auf juristischem Wege nötigen, den Unsinn, den sie über mich dann verbreitet hätten, stichhaltig eins zu eins nachweisen zu müssen.
Die Kommentare unter seinem, in der Quintessenz selbstbeweihräuchernden Erguss sprechen übrigens für sich und sind lesenswert.

Der “Boys Day” kommt… als Umerziehungs- Programm?

(c) Der Westen„Mit einer bloßen Kopie des ,Girls’ Days’ ist es aber nicht getan“, sagt Miguel Diaz. Um Jungs für Frauenberufe zu gewinnen, müssten traditionelle Männerbilder aufgebrochen und die Jungs beim Übergang von der Schule in den Beruf in ihren sozialen Kompetenzen gestärkt werden, so der Koordinator und wissenschaftliche Referent des Projektes „Neue Wege für Jungs“, der kürzlich auf Einladung der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn im Rathaus referiert hat.

Na, ziemlich martialisch kommt er schon daher, der traditionelle Männerrollen aufbrechende Miguel Diaz. Aber das muss wohl so sein, wenn man ein so negatives Jungenbild hat. Er tut so, als ob alle Jungen – zumindest dem Grunde nach -  soziale Idioten seien, die erst mal “gestärkt werden müssten”. Dass Jungen auch positive, soziale Eigenschaften haben, scheint ihm entgangen zu sein. Zu seinen Gunsten muss ich erwähnen, dass ich hier diesen Artikel zerpflücke, aber ich gehe davon aus, dass dieser von Miguel Diaz autorisiert wurde. Doch weiter im Text.

„Neue Wege für Jungs“ ist ein Projekt des Bundesfamilienministeriums, das Initiativen und Träger unterstützt, die sich mit dem Thema Berufs- und Lebensplanung für Jungen beschäftigen. Im Herbst 2009 hatte sich auch in Iserlohn auf Initiative der Gleichstellungsstelle ein Vernetzungsprojekt „Neue Wege für Jungs“ gegründet, das die spezielle Förderung von Jungs bei der Berufswahl in den Fokus stellt.

Hört sich ja erstmal gut an: “das die spezielle Förderung von Jungs bei der Berufswahl in den Fokus stellt”. Klingt so, als ob wir in diesem Land ein Grundrecht auf die freie Berufswahl haben, und jetzt Jungen darin gefördert würden. Die freie Berufswahl haben wir auch. Doch das wird den Jungen wohl so nicht wirklich erklärt werden, im zukünftigen “Boys Day”, denn – und jetzt kommts echt dicke:

Bei seinem Vortrag in Iserlohn verdeutlichte Miguel Diaz die Notwendigkeit solcher Bemühungen – nicht weil die Jungs tatsächlich die Verlierer des Bildungssystems seien (entsprechende Zahlen zu signifikant besseren Schulabschlüssen bei Mädchen haben sich längst wieder relativiert), sondern weil die traditionellen männlichen Berufsbilder in der Industrie weg brechen und junge Männer umdenken müssen, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt bestehen wollen.

Hört! Hört! es gibt also keine Studien mehr, die den Bildungsnotstand der Jungen empirisch belegen, nein alles ist wieder gut “gendergerecht” zurecht gerückt, Jungen sind  in den Augen solcher Genderfachmänner mutmasslich eben nur so dumm, sich Berufe zu wünschen, die eher “produzieren” statt zu “dienstleisten”, die eher technisch sind, als pflegerisch.

Vielleicht tun das die Jungen nur, weil  DIESE BERUFE SIE EBEN EINFACH MEHR INTERESSIEREN, erstmal völlig egal, weshalb. Doch das darf  so offenbar nicht stehenbleiben, auch wenn eine solche Berufswahl vielleicht wesentlich klüger und krisenfester wäre, als sich im Dienstleistungsbereich zu tummeln, wie man gerade zur Zeit der größten Wirtschaftskrise im Abchneiden der Dienstleistungs-Länder wie Großbritannien im Vergleich zu Deutschland sehen könnte.

Hintergrund ist, dass die geschlechtsspezifische Berufswahl nicht nur durch die Mechanismen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, sondern auch und vor allem durch kulturell verankerter Rollenbilder hervorgerufen werden. Und in diesem Punkt, so Diaz, seien Jungs die größeren Problemfälle. Denn wo für Frauen ein Wechsel in die berufliche Männerwelt in den meisten Fällen ein Aufstieg bedeutet, verstößt der umgekehrte Weg gegen traditionelle Männlichkeitsideale und in punkto Einkommen auch gegen die immer noch tief verankerte Rolle des Mannes als Alleinverdiener, der für den Unterhalt der Familie aufkommt.

Stimmt! Komisch, nicht wahr? Es soll wirklich Menschen geben, die eben nicht finaziell absteigen und abhängig werden, sondern aufsteigen wollen, die soooo viel verdienen möchten, dass ein Sozialpädagoge wie Herr Diaz mal echt neidisch werden könnte. Seltsam, seltsam sind sie offenbar,  diese “Problemfälle”.  (An dieser Stelle weigere ich mich, anzunehmen, Herr Diaz wolle den verordeten Sozialismus zurück – doch, der Verdacht liegt zumindest nahe)
Doch weiter im Text:

Daher rührt es, dass 68 Prozent der Männer nach wie vor in männerdominierte Berufe gehen, mehr als die Hälfte aller männlichen Ausbildungsanfänger konzentrieren sich auf die Top-20-Berufe, die mit dem Kfz-Mechatroniker an der Spitze fast ausnahmslos im produzierenden Gewerbe und Handwerk angesiedelt sind. Nur 1,28 Prozent gehen in Frauenberufe wie Erzieher oder medizinische Fachangestellte. Bei den Frauen sind es immerhin schon 5,2 Prozent, die den umgekehrten Weg einschlagen. Diese Trennung vollzieht sich auch bei Akademikern, wie die von einzelnen Geschlechtern dominierten Studiengänge wie Informatik (85,7 Prozent Männer) und Tiermedizin (83,6 Prozent Frauen).

Diese Analyse stimmt – nur wird hier (und päter den Jungen)  tunlichst verschwiegen, dass die Frauen keineswegs von Natur aus flexibler sind als die Männer, sondern dass genau diese Frauen in den letzten 30 Jahren mit hunderten von Programmen gefördert, gefördert, gefördert wurden…. und dennoch trotz vieler Millionen Euro kaum in technische Berufe gegangen sind.
Vielleicht ist ja die Logik folgende: Was in der Mädchenförderung nicht so recht funktioniert hat, wird jetzt mit umgekehrten Vorzeichen bei den Jungen versucht. Vielleicht gibt die Wand ja doch nach, wenn man mit demselben Kopf nur konsequent weiter dagegen läuft.

Weiter möchte ich den Text des zitierten Artikels nicht kommentieren, ich müsste mich sonst wiederholen, und das wäre selbst für mich heute zu langweilig.

PS: Der Autor plädiert seit vielen Jahren für eine Jungenförderung und für mehr Männer in sozialen Berufen. Er möchte nur niemanden zu seinem Glück zwingen, sondern versteht unter Jungenförderung die Stärkung der individuellen Fähigkeiten der Jungen vor dem Hintergrund ihrer Interessen, nicht aber deren Abwertung.

Häusliche Gewalt – was die deutschen Ministerien verschweigen

In England ist es wohl etwas länger bekannt. Nicht alles läuft gut dort, doch in einem sind uns die Engländer vorraus. Hier wird nicht mehr verschwiegen, dass häusliche Gewalt eben auch in gr0ßen Teilen Männer trifft. Einige Zahlen und Fakten aus einer nationalen Kampagne sind,

  • dass die Polizei alle drei Minuten einen Notruf von einem Mann wegen häuslicher Gewalt erhält,
  • dass pro Jahr vier Millionen Männer zu Opfern werden,
  • alle drei Wochen ein Mann infolge häuslicher Gewalt stirbt und
  • schwere Gewalt zwischen den beiden Geschlechtern gleich verteilt sei.

Zitat:

Male Domestic Violence statistics:

  • The police receive a 999 call every three minutes from a male victim
  • 1 in 6 men will experience Domestic Violence in their life
  • Every third victim of Domestic Violence is a man
  • Domestic Violence equates to approx 25% of all reported violent crimes
  • 9% of all reported violent crimes are Domestic Violence cases involving male victims
  • Approximately 4 million men are affected every year by domestic violence
  • Practically the same percentage of men as women are victims of severe  (hier gefunden)

Wir sind gespannt, in wieviel Jahrzehnten sich diese Fakten auch in Deutschland herumsprechen. Immerhin ist England weit weg, und dazwischen liegt viel Wasser und da braucht es schon länger, bis dass Nachrichten herüber kommen…;-)

In Deutschland werden lieber völlig verfehlte Programme mit großem TamTam gefeiert, die eben diese Wahrheiten verleugnen.

Gefunden habe ich die Tatsachen bei Arne Hoffmann.

Die Diskussion im Forum verfolgen?

Wie mit falschen Zahlen über häusliche Gewalt Kasse gemacht wird…

deckt Professor Amend hier auf. Es geht um eine Aktion von Bäckern, die landauf landab stets zu dieser Zeit läuft. Gewalt kommt nicht in die Tüte! So oder ähnlich steht es dann auf Brötchentüten, die Bäcker tun “was gegen Gewalt” und schon sind alle (vor allem Gleichstellungsbeauftragte und Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen) zufrieden…. Doch leider werden wiedermal völlig überzogene und vor allem schlicht falsche Fallzahlen zugrunde gelegt. Zitat:

Der Brötchenaktion in Hessen liegt die weit verbreitete Realitätsverkennung zugrunde, die meint, dass wir »nicht darum herumkommen, dass physische Gewalt in Beziehungen überwiegend männlich« sei. Hunderte von Studien haben das widerlegt, aber es scheint auf viele Menschen einen ganz besonders attraktiven Reiz auszuüben, wenn sie sich Frauen als klein und hilflos vorstellen können und als Wesen, die immer der starken Hand eines Mannes, einer Bischöfin oder des Staates bedürfen. Genussvoll scheint es Männern wie Frauen, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven, sich Frauen als hilflos vorzustellen.
Deshalb sei zur Klarstellung auf eine basale Realität der Wissenschaft hingewiesen:
25:25:50
Das heißt: 25 Prozent der Gewalttätigkeit in Beziehungen geht von Frauen aus, 25 Prozent von Männern und 50 Prozent von beiden gemeinsam. Dazu gehören Differenzierungen. Etwa die, dass auf Frauen zwei Drittel und Männer ein Drittel der schweren Verletzungen entfällt. Mit einer Brötchenaktion für allein gepeinigte Frauen hat das nichts gemeinsam. Frauen sind wie Männer selber Peiniger des anderen Geschlechts und vor allem auch der Kinder. Deshalb ist die zweite Realitätsverkennung, dass Frauen und Kinder nur an Männern und Vätern litten. Die Kinder leiden an beiden gleichermaßen, häufiger sogar unter den Müttern, die die Kinder länger am Tag als der Vater um sich haben.

Doch das wollen die politisch Verantwortlichen noch verkennen, denn es ist offenbar schwer, Jungen als Opfer und Frauen als Täterinnen zu sehen

Beschneidung von Jungen – Genitalverstümmelung u.a. mit Todesfolge

Bei Genderama habe ich gerade einen sehr ausfühlichen Artikel über die Beschneidung von Jungen gelesen, den ich Euch hier nicht vorenthalten kann.

Normalerweise ist in den Medien wie selbstverständlich nur von weiblichen Opfern die Rede. Diese allein erhalten Aufmerksamkeit, nur um sie geht es in den bekannten Kampagnen gegen diese Praktik. Falls sich ausnahmsweise mal ein Männerrechtler schüchtern fragend zu Wort meldet, ob sich unsere Gesellschaft nicht vielleicht doch auch mal um die männlichen Opfer dieser Praktik kümmern sollte, erhält er garantiert eine ebenso kenntnisfreie wie herablassende Antwort, die beiden Formen von Beschneidung seien ja nun wohl überhaupt nicht miteinander zu vergleichen. Fast unweigerlich werden in der darauf folgenden Erklärung Äpfel mit Birnen verglichen, nämlich die chirurgische Beschneidung von Männern in Europa und den USA mit den brutalsten Formen der Klitorisverstümmelung in der Dritten Welt.

Doch wie schlimm Beschneidung auch in “zivilisierten”" Ländern vonstatten geht, könnt ihr in dem Artikel auch lesen. Hier geht es weiter.

Nachtrag: Am 03.07. berichtete auch der Focus darüber.

Wer steckt hinter “Boystalk.de”

Um wichtige Fragen geht es… bei BOYSTALK.DE

Doch wer steckt dahinter? Und wo landen die eingegebenen Benutzerinformationen und Mailadressen, wenn man sich anmeldet?

Hmmm. Die Idee ist ja gut – ein einfaches Blogsystem von WordPress aufsetzen und jede Menge Mailadressen und Informationen über die Jungs sammeln. Wo landen die wohl?

Seltsam, aber die Seite steht ja schon einige Zeit im Netz und wird bei “Google” mit Geld aktiv beworben. Die oder der Betreiber haben nur “vergessen” ein Impressum anzugeben

Solange nicht klar ist, was mit euren Benutzerdaten passiert: Finger weg!

“Der Fehler der Jungs besteht darin, dass sie Jungs sind”, sagt die WELT

Wir von 2beman.de bieten hier auf diesen Seiten den Jungs ein Forum, in dem sie sich informieren, sich Anregungen holen und vor Allem ihre positiven und kreativen Seiten darstellen können.

Dass wir mit unserer Sicht auf die guten Potentiale von Jungen ziemlich allein stehen und keineswegs den Mainstream der allgemeinen Meinung repräsentieren, zeigt folgender Artikel in der

Hier ein Auszug aus diesem bemerkenswert offenen und gut recherchierten Artikel:

“Folgt man den Genderisten, dann besteht das Problem von Jungen schlicht in ihrem Geschlecht. Aber warum ist das Geschlecht der Jungen ein Problem? Forschung darüber, warum Jungen als Jungen Nachteile in der Schule haben, gibt es keine. Expertisen, Beiträge und Vorträge darüber, warum Jungen selbst daran schuld sind, dass sie Nachteile in der Schule haben, gibt es viele. Weil Schuldzuweisungen aber bei der Suche nach Ursachen nicht weiterhelfen, sind auch im letzten Schuljahr, für das das Statistische Bundesamt bislang Zahlen veröffentlicht hat – also im Schuljahr 2005/2006 – 47857 Jungen und 28040 Mädchen ohne Schulabschluss geblieben und 144457 Mädchen und 113813 Jungen mit der Hochschulreife aus der Schule entlassen worden. Doch wie uns die Genderisten lehren: Dass 19817 mehr Jungen als Mädchen ohne Schulabschluss von der Schule abgegangen sind, ist die Schuld der Jungen.

Welche Rolle weibliche Lehrer dabei spielen und ob die Situation der Jungen dadurch verbessert werden könnte, dass mehr männliche Lehrer (so man sie denn finden würde) eingestellt würden – diese Fragen bleiben unbeantwortet. Empirische Forschung zu diesen Fragen findet nicht statt. Gesicherte Erkenntnisse über die Ursachen der schulischen Nachteile von Jungen gibt es somit keine. Das wissen auch die Genderisten, die ihre vom Steuerzahler finanzierte Arbeitszeit mit der Suche nach dem ideologisch passenden Schuldigen und eben nicht der Suche nach Ursachen ausfüllen. Sie sind somit die besten Verbündeten der Kultusminister und der Verantwortlichen in den Ministerien, die – wie Josef Kraus, der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes feststellt – Angst vor der Wahrheit über die Situation an den Schulen haben und ihre Hauptaufgabe darin sehen, dieser Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen. Genderisten sind dabei äußert effiziente Helfer.”