Bei Jetzt de gibt es eine interssante Umfrage mit Fragen und Anworten zum Thema. Hier einige Auszüge…
Immer zum Wochenende: Mädchen fragen Jungs fragen Mädchen. Weil manches kapiert man einfach nicht, bei denen.
Ich glaube nicht, dass ich in die falschen Clubs gehe. Einmal war ich in einer Großraumdisse, einmal auf einer seltsamen Goa-Waldparty und einmal in einem Teenie-HipHop-Laden. Ansonsten halte ich mich nachts eigentlich an Orten auf, die von vielen netten, ansprechenden Jungen bevölkert sind, die gerne zu guter Musik weggehen wollen. Nur meine ich beobachtet zu haben, dass ihr Jungs euch ungern zur Musik bewegt. Und wenn, dann sieht das oft sehr komisch aus. Jedenfalls kann man eure Bewegungsmuster auf oder in der Nähe von Tanzflächen meistens so kategorisieren:
1. Der Nicht-Tänzer
Der männliche Nicht-Tänzer stellt in Clubs eine große Fraktion. Er ist in der Regel regungslos an der Bar oder in einer schummrigen Ecke zu finden. Dort steht er herum wie eine Säule aus Stein und hält sich an seinem Bier und einer Fluppe fest. Clubs sind für ihn keine Tanzlokale, sondern da, um Leute zu treffen und sich nett zu unterhalten. Hat er seine Freundin dabei, schaut er ihr gerne aus der Ferne zu, lässt sich aber auch auf wiederholte Aufforderung nicht zum mitmachen überreden. Man könnte ja beim Tanzen seinen Gefühlen Ausdruck verleihen.Seine Tanzfigur: Wenn überhaupt, dann tumbes Trampeln auf der Stelle…
Die Jungsantwort:
Manchmal tut Selbsterkenntnis weh – unsere hüftsteifen Tanz-Bewegungen sind uns durchaus bewusst. Das hemmt uns, Tanzflächen selbstbewusst zu betreten. Wir wissen außerdem, dass ihr unsere Tanzbemühungen sehr kritisch beobachtet. Welcher Junge gibt unter den harten Jury-Augen der weiblichen Tanzmehrheit gerne preis, extrem untalentiert zu sein? Solche Selbstzerfleischungen beobachtet man sonst nur bei TV-Castingshows, während man selbst voller Fremdscham zu Hause auf dem sicheren Sofa sitzt. Schon frühkindliche Erfahrungen im Sandkasten haben uns gezeigt: Mädchen können hässlich lachen, wenn die krüppelige Sandburg nicht dem weiblichen Sinn für Ästhetik entspricht.




