Bei Genderama habe ich gerade einen sehr ausfühlichen Artikel über die Beschneidung von Jungen gelesen, den ich Euch hier nicht vorenthalten kann.
Normalerweise ist in den Medien wie selbstverständlich nur von weiblichen Opfern die Rede. Diese allein erhalten Aufmerksamkeit, nur um sie geht es in den bekannten Kampagnen gegen diese Praktik. Falls sich ausnahmsweise mal ein Männerrechtler schüchtern fragend zu Wort meldet, ob sich unsere Gesellschaft nicht vielleicht doch auch mal um die männlichen Opfer dieser Praktik kümmern sollte, erhält er garantiert eine ebenso kenntnisfreie wie herablassende Antwort, die beiden Formen von Beschneidung seien ja nun wohl überhaupt nicht miteinander zu vergleichen. Fast unweigerlich werden in der darauf folgenden Erklärung Äpfel mit Birnen verglichen, nämlich die chirurgische Beschneidung von Männern in Europa und den USA mit den brutalsten Formen der Klitorisverstümmelung in der Dritten Welt.
Doch wie schlimm Beschneidung auch in “zivilisierten”" Ländern vonstatten geht, könnt ihr in dem Artikel auch lesen. Hier geht es weiter.
Nachtrag: Am 03.07. berichtete auch der Focus darüber.
