Über den alltäglichen Wahnwitz der Jungenbenachteiligung, diesmal durch die BZGA, hat Mario Lichtenheldt einen Artikel geschrieben. Thema: “Beschneidung”, ihre Spätfolgen, mangelnde und falsche Beratung. Sein Fazit:
Kein Arzt kann es sich heute leisten, in der Patientenaufklärung mögliche Alternativen, Komplikationen und unerwünschte Folgen einer OP zu verschweigen. Immense Schadenersatz- oder Schmerzensgeldforderungen wären vorprogrammiert.Bleibt die Frage, weshalb dann aber die BZgA als eine Beratungseinrichtung mit einem öffentlichen Auftrag Jungen durchweg und nicht nur in den Broschüren ihrer Reihe „Sex’n Tipps“ derart oberflächlich, unvollständig und sogar falsch berät!Im 21. Jahrhundert allen Ernstes ein blutiges Ritual aus grauer Vorzeit als „Begründung“ oder gar „Trost“ für sinnlose Operationen an den Genitalien von Kindern (auch Jungen sind Kinder) heranzuziehen, ist zweifelsohne ein Wahnsinn an sich. Offen bleibt dabei, ob dieser Wahnsinn möglicherweise Methode hat …

