Entgegen anders lautender Urteile wetteifern auch Mädchen und Jungen haben Gefühle. Das behauptet die Autorin Lise Eliot und erklärt auch warum.
Zum Thema Gehirnentwicklung bei Jungen und Mädchen hat Lise Eliot das Buch: ‘Wie verschieden sind Sie?‘ geschrieben. Darin geht es um die Frage, ob die Unterschiede zwischen Mann und Frau angeboren sind oder äußeren Einflüssen unterliegen.
Jungen reden wenig über Gefühle
Jungen wird gerne unterstellt, nicht mitfühlend zu sein. “Jungs reden wenig über Gefühle. Das führt häufig zu der Annahme, sie hätten auch keine. Falsch!”, kontert Eliot. Es gäbe keinen nennenswerten Unterschied zwischen Kindern, was das Einfühlungsvermögen anbelangt.
Ebenfalls gerne genommen, die Einschätzung “Mädchen sind nicht aggressiv“. Das sei ebenfalls quatsch, meint die Neurobiologin. „Es stimmt, dass sie als Kleinkinder weniger oft zuschlagen. Aber Mädchen wetteifern genauso wie Jungs um ihre Position in der Gruppe.” Sie verstecken ihre Mittel nur besser. Statt Haue verteilen Mädchen eben eher verletzende Bemerkungen.
Tja, das passt eben nicht in die einseitige Vorstellungswelt mancher Feministen und Feministinnen.
Entgegen der oben aufgestellten These, Mädchen würden konkurrieren, mache ich eine Unterscheidung zwischen Konkurrenz (miteinander) und Rivalität (gegeneinander mit heimlichen Mitteln) Demnach rivalisieren Mädchen eher, als sie konkurrieren.

