Interview mit Arne Hoffmann in der Abendzeitung

Unter der Überschrift: “Der kaputte Kerl” redet Arne Hoffmann, der Autor von “Rettet unsere Söhne” wie immer Klartext. Liest man die Kommentare zum Artikel, dann wird schnell deutlich, wie recht Arne Hoffmanns Annahme ist, dass sich die Vorurteile wohl noch länger in den Köpfen eifriger Feministen und Feminisinnen halten werden.

Verlacht, benachteiligt und zu Deppen der Nation gestempelt: Der Geschlechterforscher Arne Hoffmann („Rettet unsere Söhne“) fordert das Ende der Männerdiskriminierung. …
Wir werden viele arbeitslose Männer haben. Immer weniger Partner werden sich finden. Frauen, die sich ja eigentlich starke Männer wünschen, werden immer unzufriedener. Zudem: Wenn verunsicherte junge Männer keine Zukunftsperspektive mehr sehen, werden sie sich irgendwo radikalisieren, sich da einen Platz suchen, wo sie sich wertvoll fühlen. Noch viel mehr junge Männer werden in die Fantasiewelt von Ballercomputerspielen flüchten, in denen sie siegen können.
Klingt ja apokalyptisch. Was schlagen Sie dagegen vor?
Buben müssen wieder Buben sein dürfen, mit allem, was dazugehört: raufen, rumrennen, Imponiergehabe ausleben, Kämpfen spielen. Buben brauchen das. Wer das nicht üben darf, lernt nicht, seine Körperlichkeit einzuschätzen und zu beherrschen. Er lernt nicht, sich durchzusetzen, ohne den anderen roh zu verletzen.

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