Welche Hälfte? Die Alten etwa? Oder die Frauen? Oder die Mädchen?
Nein, es sind die Jungen…
So heißt es auf S.77 des Koalitionsvertrages:
„Mit dem Programm “Integration durch Sport” wollen wir besonders Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund ansprechen, um sie als Teilnehmer und auch Übungsleiter zu gewinnen.
…
Wir wollen die Teilnahme zugewanderter Frauen und Mädchen aus allen Kulturbranchen am öffentlichen Leben fördern. Dafür brauchen wir eine Bildungs- und Ausbildungsoffensive für Migrantinnen.“Auch hier wird wieder ignoriert, dass es die Jungen und Männer mit Migrationshintergrund sind, die die größten Probleme haben – sowohl schulisch als auch integrativ. Schwarz-Gelb führt damit die diskriminierende Integrationspolitik von Rot-Grün nahtlos fort.
Eine gute Ausbildung und vernünftige Zukunftsperspektiven erleichtern jedoch nicht nur die Integration. Sie verringern auch die Wahrscheinlichkeit für Radikalisierungen und sind damit eine gute Kriminalitätsprävention.
Wie sollen aber Grundschüler mit Migrationshintergrund in der Schule gute Lernerfolge erzielen, wenn sie nicht einmal verstehen, was gesprochen wird? Eine bundesweite Vorschulförderung wäre eine der wichtigsten Maßnahmen, wenn man die Integration ernsthaft voranbringen wollte.
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