“Da das ganze Projekt ja auch unter dem Label „Frauen in der GEW“ firmiert, liegt der Verdacht nahe, dass es hier darum geht, die manifesten Probleme von Jungen im Bildungsbereich zu leugnen, um damit weiterhin den Fokus auf der Mädchenförderung zu belassen.”

Prof. Walter Hollstein und andere Wissenschaftler kritisieren mit heftigen Worten die “Studie” der GEW, mit deren Hilfe ein Thomas Viola Rieske versucht hat, die unbestreitbare Benachteiligung von Jungen im Bildungswesen zu leugnen.

Der Widerstand  wächst also.

Hier ein weiterer Auszug:

Prof. Dr. Wolfgang Tischner schreibt:

„…als Wissenschaftler und Hochschullehrer kritisiere ich mit allem Nachdruck den Versuch der GEW, wissenschaftlich erwiesene Tatsachen wie die erhebliche Bildungsbenachteiligung von Jungen gegenüber ihren Mitschülerinnen in Deutschland durch eine „Studie“, die nicht den elementarsten Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens in bezug auf Korrektheit, Transparenz, Redlichkeit und logische Argumentation genügt, zu relativieren respektive zu widerlegen.

Es steht zu befürchten, daß der Ruf eines Verbandes, der solche „Studien“ in Auftrag gibt und ungeprüft veröffentlicht, Schaden nehmen wird. Dies wäre um so bedauerlicher, als Gewerkschaften innerhalb einer demokratischen Gesellschaft meines Erachtens eine wichtige Aufgabe nicht nur für ihre Mitglieder, sondern für Gesellschaft und Staat insgesamt wahrnehmen.

 

Die Diskussion im Forum verfolgen?

Kommentare

  1. Bombe 20 meint:

    Nochmal ausdrücklich hinweisen sollte man in diesem Zusammenhang auf die Mailaktion, die die Verantwortlichen für diese Studie endlich zu einer Reaktion veranlassen soll:
    http://sciencefiles.org/2011/06/14/konzertierte-aktion-%E2%80%93-email-aktion-fur-transparenz-und-gegen-den-missbrauch-von-wissenschaft/

    Schreiben, schreiben, schreiben!

    B20

  2. Bombe 20 meint:

    Das hat wohl nicht ganz geklappt. Diesmal hoffentlich klickbar:
    LINK

    B20

Ihre Meinung ist uns wichtig

*


*