Zwanzig südafrikanische Jungs sind in den letzten Tagen an den Folgen verpfuschter Beschneidungen gestorben. Die Eingriffe erfolgten in der Provinz Eastern Cape. Die jungen Männer starben in einem Zeitraum von zwölf Tagen, neun von ihnen in den letzten 24 Stunden.
Außerdem wird berichtet, dass 60 weitere Jungs aus elf so genannten „Einweihungsschulen“ gerettet wurden. Die 60 Personen wurde mit infizierten Wunden und Austrocknungssymptomen in Krankenhäuser gebracht. Bei vier von ihnen müssen die Genitalien entfernt werden, weil sie sonst sterben werden.
Die Beschneidung wird in einigen südafrikanischen Gemeinden als Initiationsritual in das Mannesalter gesehen. Die Praxis ist in den Gemeinschaften der Xhosa und Ndebele üblich. Die Einweihungsschulen werden meist illegal betrieben und die Ärzte dort arbeiten meist ohne gültige Lizenz.
Nebenbei bemerkt: Ein angestrebtes und erklärtes Ziel des jetzigen Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan ist, in diesem Land für die Durchsetzung von mehr Frauenrechten zu sorgen.

Dass das Thema männliche Genitalverstümmelung auf die Agenda deutscher verantwortlicher Politikerinnen kommt, ist eher nicht zu erwarten. Die Politik kennt nur die feministische Sichtweise und in der kommen Opfer männlichen Geschlechts nicht vor – wären aus den getöteten Jungs nicht ohnehin nur männliche Unterdrücker weiblicher Edelwesen geworden?
Interessant ist auch, in welcher Form weibliche Genitalverstümmelung von Politik und Medien verurteilt wird, denn nur höchst selten und dann allenfalls verschämt wird erwähnt, dass es sich um reine Frauengewalt handelt.
Vielen Dank!
Wo sind medizinische Fotos von mißglückten männlichen Beschneidungen veröffentlich worden?
Diese sollten den entsprechenden Leuten unter deren Nase gehalten werden!
Gruß