Zugleich wolle sie aber auch neue Akzente setzen und sich dabei insbesondere um die Probleme von Jungen und Männern kümmern, kündigte Köhler an. So hätten junge Väter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft größere Probleme als Frauen, an ihrem Arbeitsplatz zu erklären, dass auch sie Zeit für die Familie bräuchten.

Auch Ministerin Köhler ist Frauenministerin und wird deshalb Politik für Frauen und Mädchen machen. Und Frauenpolitik hat bislang Jungen und Männer lediglich als pathologischen Faktor für die Frauenentwicklung wahrgenommen. Ich finde, es ist ist ein Trugschluss, zu meinen, Frauenpolitikerinnen würden etwas Positives für Jungen oder Männer machen. Das müssen sich die Männer selber erkämpfen. Das hat ja der Sieg des Vaters vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ja bewiesen. Ohne diesen Kampf, hätten unsere politisch Verantwortlichen bis zum Sankt Ninnerleinstag die Diskriminierung von Vätern unehelicher Kinder nicht beseitigt.
Aber vielleicht ist Frau Köhler ja ganz anders. Die Hoffnung stirbt zuletzt;-)
Gruß
Bruno
Frau Köhler ist überzeugte Wehrpflichtanhängerin, was sie moralisch und fachlich eindeutig disqualifiziert. Moralisch, weil sie sich als Frau für die Erhaltung eines Zwangsdienstes einsetzt, den sie als Frau selber nicht leisten muss und den sie aus eigener Anschauung entsprechend auch nicht kennt. Fachlich, weil die Wehrpflicht die schlimmste noch vorhandene Diskriminierung ist und Frau Köhler genau weiß, welche Nachteile junge Männer beim Start ins Berufsleben dadurch erfahren. Gleichberechtigung und gleiche Chancen im Berufsleben sind aber Themen ihres Ministeriums, offensichtlich aber nur für Frauen gedacht.
Vielen Dank! Auch ich sehe es ähnlich. Frau Köhler TUT so, als ob sie ein wirkliches Interesse an Jungenförderung hätte. Doch Parteisoldatin bleibt Parteisoldatin