“Du hast den Vibe, das spüre ich, wenn du singst“, sagt der junge Mann mit den kurzen blonden Haaren und dem Künstlernamen Jigs. „Das was du singst, kommt nämlich ganz von innen“. Vor ihm sitzen der 15-jährige Max und zwölf weitere Jungen aus der Mittelstufe des Antoniuskollegs (AK). Max hat gerade einige selbstgeschriebene Rapzeilen gesungen. Jigs (20) ist mit zwei Kollegen aus Berlin angereist, sie führen am AK einen zweitägigen Rap-Workshop durch.Alle drei sind Teilnehmer einer Berufseinstiegsmaßnahme am Don-Bosco-Center in Berlin-Marzahn. So kam auch der Kontakt zu der von den Salesianern Don Boscos getragenen Schule in Neunkirchen zustande. Die Jungs aus Berlin bezeichnen sich selbst als Rapper. Sie haben technisches Equipment mitgebracht und einen Klassenraum im AK in ein improvisiertes Tonstudio verwandelt.Für die AK-Schüler ist es ein ungewöhnliches Erlebnis, mit den jungen Profis zusammen ihr eigenes Lebensgefühl in knappe, prägnante Texte zu bringen und daraus einen Rapsong zu kreieren.
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