Zwangsdienste: Ökonomen beklagen Vergeudung von Talenten und Vernichtung von Arbeitsplätzen.

“Der Zivildienst führt zu Vergeudung von Talent und Ressourcen, er vernichtet außerdem Arbeitsplätze und führt zu Wettbewerbsverzerrungen“, sagte der Direktor am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht, Kai Konrad. Er sei dafür, dass Krankenhäuser und Altersheime “den echten Preis für alle Arbeitskräfte“ zahlen müssten, die sie für die Leistungserstellung benötigten. “Und sie sollten solche Arbeitskräfte deshalb am offiziellen Arbeitsmarkt nachfragen.“ Ähnlich äußerten sich weitere Ökonomen, darunter der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar. Zweifellos würden junge Männer beim Zivildienst “fürs Leben lernen“, sagte er dieser Zeitung. “Aber es ist politisch ungerecht und ökonomisch unklug, diesen Effekt per Zwangsdienst nur für ein paar ausgesuchte Männer einzufordern.“ Eine allgemeine Dienstpflicht für alle 20-Jährigen beiderlei Geschlechts hält Straubhaar auch für “keine gute Lösung“.

via WELT-ONLINE

Ich stimme Sttraubhaar zu, es wäre keine gute Lösung. Doch es wäre zumindest eine gerechtere…

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