Tritt die Union jetzt für eine Wehrpflicht für Männer und Frauen ein?

Ich bin jetzt eher unsicher, ist das hier eine Ente… eine weibliche zudem?

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Mit Pathos wirbt die CDU für “eine Armee der Söhne und Töchter”"…

“Armee der Söhne und Töchter”

Union kämpft für Wehrpflicht

Angesichts der anstehenden Bundeswehrreform mehren sich die Forderungen von CDU- und CSU-Politikern nach Beibehaltung der Wehrpflicht – trotz des Sparzwangs auch im Verteidigungsressort. Die Wehrpflicht sei “ein Stück Identität der Union”. Und es gebe auch keine Belege dafür, dass eine Berufsarmee billiger werden würde.

„Unsere Bundeswehr ist eine Armee der Söhne und Töchter. Die Verankerung in der Bevölkerung ist ein hohes Gut“, sagte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) dem „Spiegel“. „Deswegen bin ich für eine Beibehaltung der Wehrpflicht.“ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte dem Nachrichtenmagazin: „Wir sollten trotz der schwierigen Haushaltslage und der notwendigen Neustrukturierung der Bundeswehr an der Wehrpflicht festhalten.“ Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Peter Hauk,bezweifelt, dass eine Berufsarmee billiger sei als eine Wehrpflichtarmee. Dafür gebe keine Belege: „Wir sind grundsätzlich für den Erhalt der Wehrpflicht.“

Ich vermute, die Ministerpräsidentin Lieberknecht spricht vorschnell aus, was sie vielleicht gar nicht denkt.

“Söhne und Töchter” hieße dann in die Realität übersetzt: Die Söhne müssen, die Töchter müssen. Gemeint ist aber wahrscheinlich, dass die Töchter dürfen.

Wenn meine Vermutung stimmt, kann man beruhigt der Frau Lieberknecht Naivität im Verständnis der Gleichberechtigung vorwerfen. Denn erwachsene Gleichberechtigung geht nun mal nicht ohne eine durchgängige  Gleichverpflichtung.

Dem Text ist  bisher nicht zu entnehmen (und ich vermute, das ist Absicht), ob Frau Lieberknecht wirklich meint, was sie sagt, sich also für eine generelle Einführung der Wehrpflicht für Männer und Frauen ausspricht.

Doch mich läßt nicht zuletzt der Name der Politikerin an dieser eher wünschenswerten Variante zweifeln. Immerhin heisst sie “Lieberknecht” und nicht “Liebemagt”.

Die Diskussion im Forum verfolgen?

Kommentare

  1. Robert Füchsel meint:

    Also ich gehe davon aus, dass nach den Aussagen von Frau Lieberknecht die CDU nun die Wehrpflicht auch auf die Frauen ausdehnen wird. Frau Lieberknecht steht hier für echte Gleichbehandlung vor dem Gesetz und nicht wie sonst üblich für Rosinenpickerei. Bravo Frau Lieberknecht!

  2. ohmannohjens meint:

    Eine Wehrpflicht für Frauen? Nur wenn wir Männer gesetzlich- auf den benötigten Versklavungszeitraum befristet zu dem weiblichen Geschlecht dazugezählt werden. Oder will die CDU nur die Unwilligkeit der Kerle, die sich immer mehr gegen ihre staatliche Vereinnahmung und Entrechtung als Mensch auflehnen, in eine Begeisterungswelle für ihre militärische Verwendung umwandeln? Fürchtet die CDU um ihre männlichen Wähler, die sich bestimmt liebend gern vor den staatlichen und wirtschaftlichen Kriegskarren einspannen lassen, wenn ihnen die Frauen das Geschirr dafür anlegen müssen. An der Front werden sie garantiert auch bei einer Zwangsverpflichtung, nicht eingesetzt werden.

    Vielleicht hat diese Dame auch nur ihr Herz für das Tier entdeckt- für das gemeinnützige Gebrauchsgut Sklave- Soldat- Mann?

    Hier ein Auszug von einen Artikel von MANNdat.de:

    “Frauen in der Armee

    Frauen waren weltweit über Jahrhunderte vom Dienst in Kampfeinheiten von Armeen ausgeschlossen.
    Als erste Armee der Welt setzte Israel im Unabhängigkeitskrieg 1948 regulär Frauen in gemischten Einheiten bei Bodengefechten ein. Die Bilanz war erschütternd. Sobald eine Frau verwundet wurde, vergaßen die männlichen Kameraden ihren Auftrag und ihren eigenen Schutz, um den Soldatinnen zu helfen. Die Verluste stiegen an, die Kampfmoral sank. Feindliche Truppen empfanden es als Schmach, vor weiblichen Soldaten zu kapitulieren und kämpften selbst bei klarer militärischer Unterlegenheit weiter. Mehr Blutvergießen war das Ergebnis. Folgerichtig wurden ab 1950 Frauen nicht mehr in Kampftruppen zugelassen. Diese Regelung wurde infolge einer Klage 1994 wieder geändert. In offensiven Operationen werden aber aufgrund der Erfahrungen von 1948 nach wie vor keine Frauen eingesetzt (Quelle: On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society, Dave Grossmann, Back Bay Books, 1998).
    In der US-Armee werden Frauen schon seit 1948 eingesetzt, 1994 wurden sämtliche Einschränkungen aufgehoben. Dennoch werden in Kämpfen mit direktem Feindkontakt nach wie vor keine Frauen eingesetzt.

    Klagen von Frauenrechtlerinnen dagegen sind nicht bekannt.”

    http://www.auxiliaris.org/?p=431

    Mittlerweile hat doch diese CHRISTLICH- DEMOkraitsche Union eine wendehalsige Kehrtwendung vollzogen und ist auch für eine Aussetzung der Sklaverei ???!!!…aus welchen Gründen auch immmer…………

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