Auch Zeit-Online sagt: Männerrechtler haben recht…

Nanü Nana, dass ich das noch erleben durfte!
Die, selbst durchgegenderte Zeit-Online- Redaktion hat ein (wenig)  Einsehen in ihrem Artikel über Alleinverdienerinnen:

Es wirkt paradox, dass die Frauen über ihre hohe Belastung klagen, während der Partner doch Zeit hätte, ihnen Arbeit abzunehmen. An diesem Paradox wird deutlich wie nie, wie stark die Geschlechterrollenbilder unsere Gesellschaft noch prägen.
Auffällig viele der Alleinernährerinnen haben das traditionelle Rollenverständnis im Kopf. Nur das Viertel der Akademikerinnen sucht sich Partner, die es ihnen ermöglichen, Kind und Karriere zu haben. Die restlichen 75 Prozent möchten zwar auch nicht, dass der Mann allein arbeitet. Sie möchten allerdings Zeit haben, sich um Haushalt und Familie zu kümmern und nebenbei in Teilzeit zu arbeiten.  Ute Klammer hat in den qualitativen Interviews herausgefunden, dass viele dieser Frauen ihren Männern sogar bewusst zu Hause den Rücken freihalten, damit sie sich bewerben, qualifizieren und zurück in den Beruf können.

Es wäre zu kurz gesprungen, diesen Frauen zu unterstellen, sie wollten zurück an den Herd und ihre Männer ganztags bei der Arbeit sehen. Eine Stichelei, die man von Männerrechtlern immer wieder hört, à la “die Frauen wollen doch gar nicht Alleinernährerinnen sein, denn dann müssten sie die ganze Verantwortung tragen”, scheint allerdings berechtigt.

Unser Fazit: Schön, dass auch “Qualitätsjournalien” diese Tatsachen registrieren. Bleibt zu hoffen, dass deren Kollektivgedächtnis die eben genannten Fakten nicht im Verlauf dieses Sommers bereits wieder vegisst.

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