Trotz Bildungsbenachteiligung: “Jugend forscht” heisst vor allem: Jungen gewinnen

19-Jähriger aus Niedersachsen zum zweiten Mal Bundessieger

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat am Sonntag in Osnabrück die Preisträger des 44. Wettbewerbs „Jugend forscht“ ausgezeichnet. Bundessieger wurde bereits zum zweiten Mal der 19-jährige Raphael Errani aus Niedersachsen.
Die Preisträger des 44. Wettbewerbs „Jugend forscht“ stehen fest: Bundesbildungsministerin Annette Schavan zeichnete die Jungforscher am Sonntag in Osnabrück aus. Bereits zum zweiten Mal wurde der 19-jährige Raphael Errani aus Niedersachsen Bundessieger. Schavan sagte bei der Festveranstaltung, der Wettbewerb vermittele seit 44 Jahren die Erfahrung, dass Forschung schön sei. Insgesamt hatten sich 200 Nachwuchswissenschaftler im Alter von 11 bis 22 Jahren für das Bundesfinale qualifiziert, darunter 61 Mädchen.

Die Jury beeindruckte Jungforscher Errani diesmal mit einer Theorie zur Entstehung eines Rings aus Dunkler Materie in der Milchstraße. Dafür erhielt er den Preis des Bundespräsidenten. Die Juroren seien besonders davon beeindruckt gewesen, wie der 19-Jährige „in die aktuelle Diskussion entscheidend an vorderster Front der Forschung eingegriffen habe“, sagte Schavan.

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