Werden Jungen besser dargestellt? Manchmal schon…

Zwei Jungs reagieren in der Not blitzschnell…

Die drei Mädchen und die drei Jungen waren gegen 15 Uhr zusammen unterwegs, als eines der Mädchen auf die Idee kam: Wer Mut hat, krabbelt in die Tonne. Drei große Müllschlucker stehen auf dem Parkplatz der Firma “Teppichfreund” an der Karolinenstraße. Dort trennen die Mitarbeiter ihre Abfälle. Die rechte davon suchten sich die Kinder aus. Am Montag, als der Brandgeruch noch immer in der Luft lag, steckten Plastikfolien darin….

Mutter Dana Zipfel freute sich, dass Fabien so besonnen reagierte: “Wenn’s brenzlig wird, kann ich mich auf meinen Sohn verlassen.”

Auch wenn es nur eine kleine Randnotiz ist, hier werden Jungen einmal nicht als Negativ-Schablone dargestellt.

 

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Kommentare

  1. Andreas Rheinhardt meint:

    Ich glaube nicht, dass in diesem Fall Jungen aufgrund ihres Geschlechts besser dargestellt wurden; die beiden wurden besser dargestellt, weil sie vernünftiger waren. Und weil bei den anderen Mädchen überrepräsentiert waren (und der einzige Junge mit 11 auch noch sehr jung war), hat vielleicht mancher Leser den Eindruck, dass hier Jungen generell positiv dargestellt werden. Dem ist aber nicht so:
    “Zwei Jungs reagieren in der Not blitzschnell”, “‘Wenn’s brenzlig wird, kann ich mich auf meinen Sohn verlassen.’”. Von Verallgemeinerungn keine Spur.
    http://www.ad-hoc-news.de/es-geht-auch-ohne-jungen–/de/News/22181412 ist ein Beispiel für Verallgemeinerungen: Zunächst wird der Titel negativ (“ohne Mädchen” statt “nur mit Mädchen”) geschrieben, danach werden Mädchen als besonder angenehm (und Jungen damit als unangenehm) beschrieben; anschließend gibt es eine ganze Breitseite der Jungenstigmatisierung: “Ich hatte an anderen Schulen die Fälle in Physik, dass die Mädchen die richtige Lösung hatten und die Jungen nicht, aber die Jungen haben die Mädchen so beeinflusst, dass sie ihre richtigen Ergebnisse falsch revidiert haben. Und das passiert hier nicht.” Auch wenn ich dem Herrn seine persönliche Meinung natürlich nicht absprechen kann, halte ich das dennoch für ein feministisches Vorurteil, welches Jungen die Schule scher macht und mit dazu führt, dass sie sich in der Schule nicht so sehr wohlfühlen.
    Am Ende wird noch auf das sexistische Projekt Roberta verwiesen, ein Mädchenprojekt, welches manchmal auch Jungen mitmachen lässt, weil man die ja auch mitbetreuen muss und die Schulen sonst nicht wüssten, was man mit ihnen machen soll.

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