Was in den Medien häufig skandalisierend dargestellt werde, bestätige sich in der Studie “Jugendsexualität 2010″ nicht.
Für die Erhebung der Bundeszentrale wurden rund 3500 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt, darunter mehr als 1000 aus Zuwandererfamilien.
Bei den 14-jährigen Mädchen sank der Anteil derer mit Geschlechtsverkehr-Erfahrung im Vergleich zu 2005 deutlich von zwölf auf sieben Prozent, bei den Jungen sogar von zehn auf vier Prozent.
Bei den 17-jährigen Mädchen verringerte sich der Anteil von 73 auf 66 Prozent, bei den Jungen blieb er mit 65 Prozent nahezu konstant.
Da sieht man doch eindrücklich, wie weit die Ansichten vieler warnender Pädagogen und die Realität auseinanderklaffen…

Bei dem verlinkten Artikel lautet der erste Kommentar:
“die jungens kriegen ja auch ihren hintern nicht mehr von pc/konsole weg!”
Da sieht man mal wieder, wie weit verbreitet (fast ausschließlich negative) Vorurteile über Jungen/Männer sind: Kaum wird eines angekratzt, kramt man das andere hervor.
so ist es! Und das wird dann noch obendrein akzeptiert. Jungs haben also genau zwie Alternativen. 1. Eine schlechte und 2. Eine besch…
Ich kann mir schon vorstellen, dass viele der Jungs wollen. Die Gründe lassen sich hier nicht ersehen. Vielleicht wollen nur die Mädchen eher ältere Jungs oder die Verringerung der Mädchenquote schlägt bei den gleichartigen Jungen stärker durch.
ich denke der höhere Anteil der jüngeren Mädchen dürfte daran liegen, dass deren Freunde meist etwas älter sind. Die 14jähren Mädchen, die Sex wollen, wollen ihn eben häufig mit einem älteren Freund oder lassen sich von diesem eher dazu bewegen.
Sicher: Viele Jungs wollen, aber offensichtlich weniger als früher. Vielleicht wächst da auch eine Generation heran, die mitbekommen hat, dass man als Mann später lange und viel zahlen muss, wenn mann “früh” wollte, und die Verhütung nicht selbst übernimmt.