Bezüge zum Handy- und iPod-Zeitgeist sucht man in diesem sympathisch unmodischen Film vergebens, als Onaniervorlage dienen keine Internetpornos mit aufgepumpten, schamhaarrasierten Sexathletinnen, sondern Retro-Dessouskataloge mit unretuschierten Frauen.Ein derart liebevoller und ungeschönter Blick auf Teenagernöte lässt sich natürlich erst dann voll goutieren, wenn man das Schlimmste schon hinter sich hat. Deshalb hatte “Jungs bleiben Jungs” den überraschenden, aber verdienten Erfolg in Frankreich auch beim eher gereiften Publikum: bei der Kritik, bei Filmpreisjurys und an der Kinokasse Mehr als hier ist zum Film eigentlich nicht zu sagen. Wirklich empfehlenswert!
