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Peter Müller (CDU) will Pflichtdienst für junge Menschen, Kristina Schröder zweifelt, ob sie Frauen sowas antun kann.
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BenutzerBeitrag

08:48
26.08.10


Burkhard Oelemann

Member

Beiträge 3

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller sprach sich in der „Rheinischen Post“ vom Donnerstag für einen sozialen Pflichtdienst für junge Männer und Frauen gleichermaßen aus. Er frage sich, welche „Verantwortung des Bürgers für sein Gemeinwesen wir gesetzlich etablieren sollten“. Dabei sollte die Einführung eines sozialen Pflichtdienstes ernsthaft überlegt werden. „Ist es nicht legitim, zu verlangen, dass sich junge Menschen auch für das Gemeinwesen für eine begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen“, fragte der CDU-Politiker.

Bei Männern wird dies seit Jahrhunderten als "legitim" angesehen. Bei Frauen muss erst nachgefragt werden?

Mit dem in der Koalition erwogenen Aussetzen der Wehrpflicht würde auch die Einsatzgrundlage für die derzeit rund 90 000 Zivildienstleistenden pro Jahr entfallen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) schlägt einen bundesweiten Zivildienst von etwa 35 000 Freiwilligen pro Jahr mit staatlicher Förderung vor. Der Dienst soll in der Regel ein Jahr dauern, mindestens aber sechs Monate. Er soll für Frauen und Männer ab 16 offenstehen, und könnte somit auch von Älteren abgeleistet werden. Für einen verpflichtenden Sozialdienst sieht Schröder verfassungs- und europarechtlich keine Chance. Ein soziales Pflichtjahr sei schließlich „ein riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen“.

via FOKUS…

Tja, so kanns gehen, gell? Jetzt, wo ein Zwangsdienst auch für junge Frauen im Gespräch ist, denkt Frau Schröder offenbar darüber nach, "dass dies ein riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen ist".

Bisher  war mir jedoch nicht bekannt, dass Frau Schröder gegen Zwangsdienste opponiert hätte, solange sie nur für Männer waren. Eher im Gegenteil.


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