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Der Militarismus der Taz wird offensichtlich: Man beklagt schon das Sterben der KWEAs
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BenutzerBeitrag

14:11
25.02.11


Leon Woczelka

Admin

Beiträge 146

Gerade kam dieser Artikel hier bei mir "reingeflogen"… (vielen Dank!)

Bitter war das große rote X. In der Lokalzeitung war das damals zu sehen, ein großes Kreuz über dem Foto des Kreiswehrersatzamtes in Stade bei Hamburg. "Das rote Kreuz fand ich doch etwas viel", sagt Marco Jentsch. Der Leiter des Kreiswehrersatzamtes kann seine Verletzung kaum verbergen. Auch seine Stellvertreterin Johanna Jirka empört sich über die publizistische Austilgung ihres Amtes. "Das war unfair!", sagt sie todernst. Melancholie ist spürbar.

Auf dem Kaffeetischchen liegt das Gruppenfoto, das ein langjähriger Mitarbeiter und passionierter Hobbyfotograf an einem seiner letzten Tage im Amt per Fernauslöser noch gemacht hat. Diese Mitarbeiterin sei nun weg, sagt Jentsch, mit dem Finger auf eine Person auf dem Bild zeigend, diese ebenfalls, und auch die schon. Und als der fotografierende Mitarbeiter dann noch seine besten Landschaftsfotos, viele Mühlen und idyllisch gelegene Bänke, von den Wänden genommen habe, das sei schon komisch gewesen. Jentsch meint das "komisch", das tiefe Trauer bedeutet.

Früher 8.000 Musterungen

Noch im vergangenen Jahr wurden hier etwa 4.500 Männer gemustert, im Jahr davor waren es sogar noch 8.000 – heute betreut man geradezu liebevoll jeden, der hineinschneit. Es kommen nämlich nur noch die Männer, die freiwillig zur Armee wollen. Es gibt keinen Zwang mehr. Das senkt die Zahlen. Und das drückt auf die Stimmung.

Amtsleiter Jentsch versucht erst gar nicht, das zu vertuschen. Der Oberregierungsrat, der seit etwa 20 Jahren Zivilangestellter der Bundeswehr ist, musste bei seiner Amtsübernahme im November feststellen, dass er ein womöglich sterbendes Amt übernimmt. Als er sich im Mai 2010 bewarb, schien die Wehrpflicht noch sicher.

 

Ooooch, wie schade!!! Dass die redaktionelle Arbeit der Taz seit Jahren männerfeindlich agitiert, ist  ja allseits bekannt. Doch so ein Heulsusenartikel eines Männerfeindes verdient doch eine besondere Auszeichnung – siehe links.

 

 

Sehr empfehlenswert sind die  Kommentare auf das Machwerk, die man hier findet…

 


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