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Trotz der Misandrie-Träume von DISSENS und NWFJ: Mädchen sind klar im Vorteil
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Problem gelöst
BenutzerBeitrag

11:38
04.10.10


Leon Woczelka

Admin

Beiträge 146

Traditionelle Rollenbilder sind in der Erziehung out – trotzdem entwickeln Kinder geschlechtsspezifisches Verhalten. Eine Generationenstudie zeigt zudem: In der Schule profitieren davon vor allem die Mädchen.Gros der Eltern ihre Kinder heute nicht mehr in althergebrachte Rollenbilder drängt, schaffen sich Jungen und Mädchen ihre geschlechtertypischen Welten. Der veränderte Erziehungsstil, der sich stark an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und deren Interessen und Begabungen in den Vordergrund stellt, verstärkt sogar die geschlechtsspezifischen Unterschiede. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt das Generationen-Barometer, eine repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Forums „Familie stark machen“.

Mädchen sind im Vorteil

Die Umfrage unter mehr als 2000 Teilnehmern ab 16 Jahren ergab: „Typische Jungen“ sind körperlich aktiv, fasziniert von elektronischen Medien, wettbewerbsorientiert und technisch interessiert. „Typische Mädchen“ üben sich dagegen beim Austausch mit Freundinnen in differenzierter Kommunikation und sprachlichem Ausdruck – und sind damit wesentlich besser für schulische Anforderungen gerüstet. In der modernen Pädagogik, die verstärkt auf offene Unterrichtsformen und selbst entdeckendes Lernen setzt, sind zunehmend „weibliche“ Interessen und Fähigkeiten wie Lesen und Kommunizieren, Argumentieren und Diskutieren gefragt. Statistisch gesehen haben Mädchen inzwischen bessere Noten als Jungs und erreichen höhere Bildungsabschlüsse.

via FOCUS


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