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BenutzerBeitrag

03:41
08.01.12


Leon Woczelka

Admin

Beiträge 146

Jungs fehlt es an männlichen Vorbildern. So lautet kurz gefasst die These, die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vertritt. Deswegen setzt sie sich politisch dafür ein, dass mehr Männer als Erzieher in Kindertagesstätten (Kitas) arbeiten. Sie startete dazu im vergangenen Jahr das Modellprojekt "Mehr Männer in Kitas". Rund 13 Millionen Euro stehen dafür in den nächsten drei Jahren bereit.

Bei einem Besuch in der Bundeswehrfachschule Berlin-Gatow freute sie sich über die erfolgreiche Ausbildung ausscheidender Soldaten zu Erziehern. Männliche Fachkräfte seien in Kitas hoch geschätzt, so die Ministerin. Aber ihr Anteil sei noch viel zu niedrig. Die Quote soll in den kommenden Jahren deutlich steigen. Die Bundeswehr leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Bundeswehr als Vorreiter

Soldaten auf Zeit (SaZ), die mindestens acht Jahre Dienst in der Bundeswehr geleistet haben, können sich zu Erziehern ausbilden lassen. Der Wechsel von der Truppe in die Kita-Gruppe scheint nur auf den ersten Blick ungewöhnlich.

Die Bundesregierung berichtet und zwar hier.

 

Treffend war da ein Kommentar bei Facebook:  "Das ist schon lange so. Traumatisierte Soldaten werden umerzogen und auf Kleinkinder losgelassen. Deutschland ist eben sagenhaft."


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