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Mädchen erfahren eine permanente positive Verstärkung, ein Junge nimmt erzieherische Mahnblicke wahr, das prägt.
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BenutzerBeitrag

12:44
17.09.11


Leon Woczelka

Admin

Beiträge 146

Ein neues Buch ist im "Geschlechterk(r)ampf" erschienen, das Lust macht, gelesen zu werden. "Supermacht Frau – Sind die Männer noch zu retten“? Verlag Signum ISBN 978-85436-426-9 von Ingrid Schumacher und Werner Siegert

Hier ein Auszug einer Zusamenfassung:

Supermacht Frau – Sind die Männer noch zu retten“

Ingrid Schumacher und Werner Siegert, Signum Verlag

„Man kann die Fackel der Wahrheit nicht durchs Gedränge tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen“ (Karl Krauss)

Um die Ganzheit einer Thematik wahrnehmen zu können, bedarf es stets mehrerer Standpunkte – und der Bereitschaft, die Ansichten der anderen ebenfalls wahrzunehmen.

Die Autoren suchen konstruktive Lösungen, wollen dazu beitragen den zerstörerischen Geschlechterkampf zu beenden. Nicht Konfrontation, nicht Verweigerung, nicht Entzug ist angesagt, sondern das Hinführen der Geschlechter zu Kooperation auf gleicher Augenhöhe.

Schumacher und Siegert denken über Macht und Ohnmacht von Frauen und Männern nach.

Es geht Ihnen auch um Mann-Sein, Männlichkeit und um verunsicherte Männer, sowie die Implosion der männlichen Macht. Wenn man aber solche Zeilen niederschreibt, hört man im Geiste schon die höhnenden Stimmen derer, die einem vorwerfen, man wolle das Rad der Entwicklung zurückdrehen, so Schumacher. Dennoch: Irgendetwas läuft hier schief! Man kann nicht mehr sagen, „Wehret den Anfängen“, so die Autoren, denn die Anfänge liegen bereits weit zurück. Von einigen Frauen werden Minderheitenrechte in Anspruch genommen, um die Mehrheit zu dominieren. Das schafft keine Sympathien und die Frage stellt sich, ob unser Volk dann noch ein Kulturvolk sein kann.

Ein Schlüsselthema in der Diskussion ist für die beiden Autoren die Sicht auf Familie und ein neues Frauenbild. Frauen wollen ein Kind, aber zunehmend nicht den Vater inklusive. Wir werden „kinderungewohnt“ und das Kind wird verbreitet zum Opfer des Geschlechterkampfes. Der Mann lebt aber im Kind und wirkt im Kind weiter, genau wie die

Frau. Auch wenn versucht wird, dies zu vergessen, bleibt es wahr. Im Kind ist die Einheit von Frau und Mann lebendig.

Männer haben schwindende Vorteile, so Siegert. Der Herzinfarkt ist männlich, jeder 5. Mann leidet an irgendeiner Form des sexuellen Versagens. Jungen bleiben während der ganzen Kindheit anfälliger für Krankheiten. Der leidende Mann hält als Witzfigur her. Männer können sich dem gesellschaftlichen Druck nicht entziehen. Deklassierung, Herabsetzung führen zu Verzweiflungstaten oder Kompensationsversuchen. Die männliche Führungsrolle zerbröckelt wie ein rissiges Denkmal. Angesichts einer wachsenden Supermacht Frau, von der er sich zunehmend umstellt sieht, mauert sich der Mann ein. Männer fühlen sich von emanzipierten, selbstsicheren und erfolgreichen Frauen überfordert und halten lieber Abstand. Phantasievolle, pralle Sexualität hat da wahrscheinlich wenig Raum.



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