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Ist die "Missbrauchsbeauftragte" Christine Bergmann die richtige Besetzung?
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BenutzerBeitrag

13:23
29.06.10


Hausmeister Thorsten

Admin

Beiträge 12

"Zentral ist, dass das Unrecht anerkannt wird und dass die Institutionen und Personen, die Missbrauch begangen haben, öffentlich genannt werden. Das ist ein Stück Wiedergutmachung für die Betroffenen. Wir benötigen eine Umkehr, dass nicht die Institutionen und die Täter geschützt werden, sondern die Kinder und Jugendlichen. Wir müssen in der Gesellschaft noch klarer machen, dass Kinder ein Recht auf Schutz vor sexuellem Missbrauch haben."
sagt sie hier

Interessant ist auch jener Absatz auf ihrer neu eingerichteten offiziellen Website:

Wer sind die Täterinnen?
Sexueller Missbrauch findet in 10% der Fälle durch Täterinnen statt. Zu missbrauchenden Täterinnen gibt es keine aktuellen Datenlagen. (schlicht gelogen! Siehe weiter unten. Anm. d.Verf.)
Wer sind die Täter?
Sexueller Missbrauch findet in 90% der Fälle durch Täter statt. Missbrauchende Männer stammen aus allen sozialen Schichten, leben hetero- oder homosexuell und unterscheiden sich durch kein äußeres Merkmal von nicht missbrauchenden Männern. Sie haben in vielen Fällen die Vaterrolle für das Mädchen übernommen, während der Missbrauch von Jungen häufiger durch bekannte Personen außerhalb der Familie stattfindet. In den meisten Fällen von sexuellem Missbrauch ist der Täter den Opfern bekannt. Die Täter haben in der Regel keine Einsicht in ihr schädigendes Verhalten. Die Vorgehensweise von Pädophilen in Institutionen unterscheidet sich nicht von der planvollen Vorgehensweise von Tätern in der Familie oder im familiären Nahraum. Es finden jeweils die gleichen Prozesse statt: Testrituale, Grenzverletzungen, sexuelle Übergriffe, Verstrickung des Opfers in Schuld- und Abhängigkeitsgefühle. Kann sich der Täter sicher fühlen, weil das Kind nicht mit Protest reagiert hat, beginnt die Initiierung von Abhängigkeiten und Schuldgefühlen. Aber nicht nur die Kinder werden von den Tätern manipuliert, auch Fachkräfte und Kolleginnen und Kollegen in Einrichtungen, in denen mit Kindern gearbeitet wird. Die Täter gestalten ihr Auftreten und ihren Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen so, dass es keine Angriffspunkte gibt und sie im Gegenteil sehr geschätzt werden. So leisten sie entsprechende Vorarbeit dafür, dass es im Falle eines Verdachts oder einer Aufdeckung schwierig für Vorgesetzte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird, dies mit dem sonstigen Erleben der Person zu vereinbaren.

Was lässt sich aus dem hier Zitierten schließen?

Frau Bergmann ist die richtige Besetzung als Beauftragte für den Missbrauch von weiblichen Opfern. Garantiert, denn auf deren Seite ist sie völlig parteilich – und parteiisch.

Ihre Parteilichkeit  Jungen und männlichen Opfern gegenüber muss indes mehr als bezweifelt werden.

Ihre Aktion “Mehr Respekt vor Kindern” von 2003 ist ein Beispiel dafür, in welcher Rolle sie die Männer und Jungen sieht. Damals war Frau Bergmann Frauenministerin.

Das BMFSFJ hatte im Rahmen einer Kampagne unter dem Titel “Mehr Respekt vor Kindern” eine Informationsbroschüre zur gewaltfreien Erziehung mit dem Titel “Worte vergehen, der Schmerz bleibt – “Mehr Respekt vor Kindern” herausgegeben.
Auf Seite 11 der Broschüre fand man das Foto eines Jungen, der als Misshandlungsopfer dargestellt wird. Daneben der verleumdende Text: “Wer Schläge einsteckt, wird Schläge austeilen”. Gerhard Amendt (und andere) hatten dies in sehr differenzierten offenen Briefen heftig kritisiert.

Mutmaßlich wird solcherlei  Unsinn auch noch heute von ihr vertreten; das zumindest legt der oben zitierte Absatz über "Täterinnen und Täter" auf der offiziellen Website "beauftragte-missbrauch.de" nahe.
Kein Wort über die erhöhten Dunkelziffern ist zu lesen, die den Missbrauch durch Täterinnen mehr als den durch Täter "schützen" und verschweigen.
Stattdessen wird lieber geklotzt und nicht gekleckert: Die Zahlen auf dieser offiziellen Website für Betroffene(!) stehen (angeblich) fest: 90% / 10%. (Männer sind also zu 90% böse, Frauen zu 90% nicht –  so könnte man logisch ableiten.)

So falsch diese Zahlen auch immer sind. Es gibt eben nur einen Satz über Täterinnen und eine weitere, lange Abhandlung über die bösen, bösen Männer…

Die "Mißbrauchsbeauftragte" der Bundesregierung wurde einberufen, nachdem hunderte (wenn nicht mittlerweile tausende) Männer, die in der Kirche oder in Heimen sexuell ausgebeutet wurden, sich offenbarten. Doch davon ist kaum mehr die Rede.
Der jetzt einberufene "Runde Tisch" besteht nur aus weiblichen Politikerinnen, die  u.a. für die Opfer parteiliche Hilfskonzepte ausarbeiten sollen.
Männer sind nicht dabei.
Man bekommt mittlerweile den Eindruck, das sei geplant oder gar erwünscht. Denn wie, wenn nicht so, lässt sich die Ideologie der angeblich friedfertigeren Frauen und der bösen Täter-Männer auch politisch aufrecht erhalten.
Im politischen Kollektiv sind Frauen in der Verschleierung wirklicher Täter- und Täterinnen-Relationen offenbar noch effektiver, als sie es einzeln sind.
In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass wir beabsichtigen, unsere Hotline-Tätigkeiten nach der Sommerpause ausbauen, nicht zuletzt deshalb, um auch der bei uns nach den "Missbrauchs-Skandalen" gestiegenen Nachfrage nach parteilicher Beratung von Jungen gerecht zu werden.

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