Übertrifft ARD-Programmdirektor Volker Herres jede Fiktion der Männerverachtung?

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Volker Herres (FOTO:Welt.de)

Er tut erstaunt, er kann es gar nicht verstehen. Mit solch einer Reaktion auf eine bereits von uns besprochene Serie hätte er nicht gerechnet, schreibt zumindest der Spiegel.

Er, das ist Volker Herres, seines Zeichens Programmdirektor der ARD (womit wiedermal deutlich wird, dass junge Männer in diesem Programm nix zu suchen bzw. zu finden haben). Als Programmdirektor ist er nicht in der Lage, nachzuvollziehen, was zur Zeit in den Medien – angestoßen durch seriöse Forschungsergebnisse -  heftig diskutiert wird: Die Tatsache, dass Männer und Jungen, ja alles Männliche an sich zur Zeit verunglimpft oder diskriminiert wird. Wie passt das zusammen?

Nun ja, wir sind auf Mutmaßungen angewiesen: Er hat wohl auch die Werbespots genehmigt, in denen Männer verunglimpft werden, wie dieses Zitat belegt:

In Bezug auf die Werbespots schrieb ein Zuschauer, er möchte nicht “als lebendes Verkehrshindernis, herumirrender Gockel oder Versager bezeichnet” werden. Es sei “ein Grad der Dreistigkeit erreicht, der den Bereich der Menschenwürde verlassen” habe.

Möglicherweise fühlt sich Volker Herres nicht als Mann – sondern als Programmdirektorneutrum, der mit den “normalen” Männern nichts zu tun hat. Wenn er sich als Mann verstehen würde – ein kleines Maß an Reflektionsfähigkeit vorausgesetzt – dann könnte er vielleicht auch die Kritik an der ewigen “Frauen können alles besser, früher und sowieso sind sie einfach netter”- Haltung in unserer Gesellschaft verstehen.

Doch so kann er es nicht. Schade, er ist wohl kein “wirklicher” Mann…

Offenbar war er mal einer, wie diese Selbstaussagen belegen, er mochte als Junge Zorro, hat einen Sohn und fuhr mal Vespa. Doch seine Berufsrolle verbietet ihm heute wohl ein Nachdenken über die Auswirkungen von männerverachtenden Sprüchen und einer fiktiven Frauenpowernachmittagssoap, die uns ein alleskönnende “Schweisserin” verkaufen will. Vielleicht könnte er gar um Sponsoren-Gelder bei den für den “Girl´s-Day” entscheidenden Bundesministerien nachsuchen…

Es ist eventuell so: Die Frauen innerhalb der ARD möchten zukünftig hauptsächlich Fernsehzuschauerinnen haben und vergraulen mit Hilfe des Programmdirektors die letzten männlichen Zuschauer. Wenn das die Absicht ist, befindet sich Volker Herres schon auf der Zielgeraden.

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