So langsam tragen die Bemühungen der Männerrechtsbewegung Früchte

Wenn die Zeit ein langes Essay über die Dämonisierung der Männer und des Männlichen veröffentlicht, ist es hier eine Verlinkung wert…

Einige Auszüge…

Gleich zu Beginn der Finanzkrise sah das Magazin der Süddeutschen Zeitung, wie sich ein unheimlicher Penis der Zerstörung erhob. Neben dem Foto eines erigierten Büroturms und unter der moralstickigen ÜberschriftHochmut kommt vor dem Phall schrieb das Blatt: »Die Wirtschaftskrise ist vor allem eine Krise der Männer.« Um in Klammern und kokett hinzuzufügen: »Im Ernst: Wäre Frauen der ganze Mist passiert?«

Die einzig sinnvolle Antwort »Klar, warum denn nicht?« fiel dem Autor nicht ein. Stattdessen raunte er von der Gier, dem Machthunger, der Gewissenlosigkeit und dem Egoismus der Männer, genauer: der »Herde von Männern«, um das Animalische im Manne auch gebührend zu entlarven. Unklar blieb allerdings, ob der männliche Redakteur damit auch eine Selbstbeschreibung lieferte und was das für seinen Text bedeutete: tierisch gut, tierisch schlecht, tierisch blöd?

Er wähnte sich wohl in bester Gesellschaft, denn etwa zur gleichen Zeit deutete der Trendforscher Matthias Horx die Finanzmalaise zur »Testosteron-Krise« um. Vermutlich unabhängig davon gelobte die nach dem Bankencrash gewählte isländische Premierministerin Jóhanna Sigurðardóttir, das »Zeitalter des Testosterons« zu beenden. Das wiederum dürfte die Financial Times Deutschland begrüßt haben, schrieb sie doch unter der Überschrift Ausputzfrauen ohne Umschweife: »Frauen sind die besseren Finanzexperten. (…) Nun sollen sie die Trümmer der Männer wegräumen – und mit ihrem Gespür für Risiken den nächsten Absturz verhindern.«

Auch die Wirklichkeit fügt sich längst nicht mehr den stereotypen Formvorschriften der Geschlechterbilder. Sogar im Kern der vermeintlichen Unterschiede, bei Moral, Gewalt und Gier, häufen sich die Belege für ein Geschlechter-Patt.

Geschiedene Männer kommen ihren Unterhaltspflichten nicht immer nach? Ja. Aber wenn Frauen zahlen müssen, überweisen sie deutlich seltener, so eine Studie des Justizministeriums. 

Häusliche Gewalt ist vor allem Männersache? Nein. Sie wird von beiden Geschlechtern etwa zu gleichen Teilen ausgeübt, von Beschimpfungen über Schläge bis zum Einsatz von Waffen wie Küchenmessern. Studien zeigen seit den 1970er Jahren konstant, dass »Männer in einem nicht unerheblichen Maße« Opfer häuslicher Gewalt sind, wie der Politologe Peter Döge erst im vergangenen Jahr resümiert hat. Und dass Frauen »zu einem fast gleichen Anteil wie die Männer« Täter sind. Allerdings auf unterschiedliche Art. So misshandeln Frauen häufiger Kinder, Männer verursachen schwerere Verletzungen.

Frauen führen anders, demokratischer? Oft ist das Gegenteil der Fall, und manche Frauen greifen zu besonders autokratischen Methoden, wie eine Studie des Bonner Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit 2009 ergab.

An alle Supergenderquotenfeministinnenundfeministen… Es wird Zeit, mit dem Mummenschanz aufzuhören, sich den Realitäten zu stellen und mal Eure sauren und verwesenden  Eintöpfe wegzuwerfen, anstelle sie immer wieder auf zu kochen. Sie werden dadurch sicher nicht besser!

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Kommentare

  1. ohmannohjens meint:

    Kristina Schröder lädt zur Männerkonferenz ‒ natürlich ohne Teilnahme von Männerrechtlern

    http://www.youtube.com/watch?v=ktWMSPq8bkg

  2. ohmannohjens meint:

    Auch die schwarze “Emma” freut sich über diesen Männerkongress:

    Zitat:
    Es ist ein veritabler Medienaufreger: Die Frauenministerin macht eine „Männerkonferenz“ – ausgerechnet! „Männerpolitik – Männerpolitische Beiträge zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft“ heißt die Tagung, zu der Kristina Schröder ab heute für zwei Tage nach Berlin lädt, gemeinsam mit ihrem österreichischen Amtskollegen Rudolf Hundstorfer. In der Tat ließen die bisherigen Einlassungen der Ministerin zum Thema Jungen- und Männerpolitik eigentlich nichts wirklich Gutes erwarten. Man solle die „natürlichen Unterschiede“ zwischen den Geschlechtern nicht „wegerziehen“ und in den Schulen mehr „Diktate über Fußballgeschichten“ schreiben, lauteten die guten Ratschläge der 35-jährigen Ministerin gegen die Schulprobleme vieler Jungen. Doch siehe da: Mit ihrer Konferenz möchte sie jetzt „Jungen und Männer dabei unterstützen, sich nicht von Rollenbildern einengen zu lassen“. Ein Blick ins Tagungsprogramm zeigt: Sie könnte es ernst meinen.

    …….

    Ein gutes Zeichen: Das Maskulisten-Portal Wikimannia schäumt über die Referentenliste. Die Männerkonferenz sei „eine Show, wo Lila Pudel zeigen dürfen, wie schön sie Männchen machen können.“

    Quelle:
    http://www.emma.de/ressorts/artikel/maenner/emma-gratuliert-zur-maennerkonferenz/

  3. erik meint:

    das mit der gewalt gegen männer ist nicht richtig,frauen sind statistisch oft wegen gewalt von kindern angemahnt,da sie auch die erziehung meisst der frau anhängig ist, es ist schon ein unterschied ob eine frau einen mann beschimpft oder einen schuh wirft ,als ein mann der die linie übertritt u eine schwächere person mit fäusten ins gesicht oder bauch schlägt.ausserdem ist es gerade In ,wenn eine frau die polizei wegen gewalt ruft,der mann sie aus rache ebenfalls beschuldigt. daher kommt der statistische anstieg der anklagen gegen frauen her. meine tante wurde jahrelang von ihrem mann geschlagen u muss heute noch seine rechnungen bezahlen, deshalb bin ich dort empfindlich.auch viele frauen gehen nicht zur polizei weil sie sich schämen also ist die dukelziffer auch dort höher,nicht nur bei gewalt gegen männer.

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