Leicht tendentiös, so möchte man meinen.
Häufig geraten die betroffenen Frauen unfreiwillig in die Rolle als Familienernährerinnen, etwa durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Niedriglohn des Partners. Außerdem sind Frauen mit der Erwerbs- und Hausarbeit sowie mit der Verantwortung für Familie und Fürsorge mehrfach belastet.
Soso, “unfreiwillig durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Niedriglohn des Partners”. Bemerkenswerte Sichtweise!
“Die Armen!”, ist man geneigt ausrufen -(wenn man gleichzeitig verleugnet, wie die Rollenverteilung in den letzten gefühlten 500 Jahren war). Nur dazumal (bis heute) war das eher auf seiten der Männer selbstverständlich.
Der Blog : Alles Evolution berichtet über diesen bedauernswerten Zustand und ist auch sonst sehr lesenswert.
UPDATE: Ich frage mich, welche Botschaft diese Studie und ihre Aussage an die Jungs von heute wohl hat. Sicher ist, so werden sich die Männer von Morgen nicht für mehr Erziehungszeit, Hausmann-Tätigkeiten oder ähnliches begeistern lassen, wenn sie jetzt schon mitbekommen, wie sehr die gerade einmal 20% aller Alleinverdienerinnen unter dieser Belastung stöhnen an die Grenzen kommen.
Ach ja- da fällt noch was anderes auf:
Wenn es 20% Alleinverdienerinnen gibt – wie gehts dann den anderen 80%?
Dazu war die Studie nicht aussagekräftig. Ob da vielleicht gendertypisch etwas übersehen wurde?


