“Wie der Ausdruck “schwere Jungs” ein Männerbild einfärbt.

Heute Morgen suchte ich im Internet nach den News über das Thema dieses Blogs.

Ich fand sehr weit oben folgenden Artikel.

Umziehen werden 63 schwere Jungs – Männer, die gemordet, Frauen vergewaltigt, sich an Kindern vergangen oder Menschen auf andere Weise übel zugerichtet haben. Sie werden in dem für rund acht Millionen Euro sanierten Gefängnisgebäude auf den Tag vorbereitet, an dem sie ihre Haftstrafe verbüßt haben und nach langen Jahren hinter Gittern die zweite Freiheit bekommen sollen. Die sozialtherapeutische Abteilung (Sotha) hält 70 Therapieplätze für Verbrecher bereit, die aus allen Gefängnissen des Landes kommen, manche sogar aus anderen Bundesländern.

Dass auch in einem anderen Artikel dieser Zeitung ein bestimmtes Männerbildd vorherrscht, lässt sich an der folgenden Überschrift erkennen…

Knallharte Arbeit für harte Männer – Warum die Millionen für die Sozialtherapie im Knast gut angelegt sind.

Wen wundert es noch, dass die Worte “Junge” oder “Jungs” negativ besetzt sind?

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