Weshalb es wohl nicht besonders hart ist, als Doktorandin in der ZEIT einen Artikel zu veröffentlichen.

“Hannelore Kraft ist erst die dritte Ministerpräsidentin in Deutschland. Warum haben Frauen es so schwer in der Landespolitik?” fragt sich Frau Bettina Munimus und gibt selbst ziemlich vorschnell und äüßerst plakativ hier ihre Antwort.

Titel der Story: Der harte Weg zur Ministerpräsidentin.

Ich verzichte hier bewusst darauf, die ewig plakativen Vorurteile und die Verächtlichmachung von Männern auch noch en Detail zu wiederholen.
Doch solch Frauen-verherrlichendes Geschreibsel findet sich an immer wieder den Orten, wo es um die (angeblich mehr vorhandene)  Diszipliniertheit und Intelligenz aller Politikerinnen geht, die, gepaart mit Feingefühl und Empathie die Männer in ihrer erbärmlichen Unterlegenheit weit hinter sich lassend, Frauen generalisiert zu strahlenden Heldinnen werden lässt.

Nun ja, man könnte den Artikel einfach überlesen. Und Zeit-Online eben Zeit-Online sein lassen.

Doch das Niveau dieses Machwerks ist einfach derart grottenschlecht, dass die Probleme der Autorin, ihr Feindbild Mann auch argumentativ zu untermauern,  allzu offensichtlich sind.

Also:  Es reicht wohl, etwas Männerhass mit schön viel  Spekulationen anzureichern, nichts zu belegen, alle Politikerinnen charakterlich  schönzureden, dazu angeblich frauenverachtende  Männer-Seilschaften herbei zu erfinden – und schon hat man als junge Autorrin einen Artikel in Zeit-Online plaziert.

Auch nett.

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