Wen man diesen Artikel liest, so könnte man eher auf gegenteilige Gedanken kommen…
Der Widerstand in den eigenen Reihen gegen den Gesundheitskompromiss und die geplante Atomsteuer wächst. Schlarmann warf CDU-Chefin Merkel vor, ihre Partei inhaltlich ausbluten zu lassen. «Unter Merkel wurde der Einfluss der Partei marginalisiert. Die Folgen sind nicht zu übersehen: Unsere Mitglieder sind unglücklich, viele völlig frustriert», sagte Schlarmann dem «Spiegel». «Im System Merkel werden Entscheidungen zentral getroffen, von oben nach unten.» Das sei bedenklich. Es gebe Gründe, wegen der Krise der CDU den Parteivorsitz vom Posten des Kanzlers zu trennen. Weil aber unter Merkel die zweite Führungsriege der CDU verschwunden sei, gebe es «leider» keine Alternative zu ihr als Parteichefin.

