“Es ist belegt, dass Jungs für gleiche Leistungen schlechtere Noten als Mädchen bekommen. Das darf nicht sein”, sagt Eugen Maus.
Auch das verbreitete Vorurteil, dass Gewalt in einer Beziehung grundsätzlich vom Mann ausgeht und Gewalttätigkeit ganz offensichtlich eine naturgegebene männliche Eigenschaft ist, will Maus nicht so stehen lassen. Unter dem Stichwort “Mythen und Fakten zur häuslichen Gewalt” heißt es auf der MANNdat-Homepage deshalb unter anderem: “Häusliche Gewalt hat kein Geschlecht.”
Der Verein stützt sich dabei auf mehr als 246 Forschungsberichte, die belegen sollen, dass Frauen ihren Männern gegenüber mindestens genauso häufig gewalttätig werden, als anders herum. “Die greifen dann halt einfach zum Aschenbecher”, erklärt Maus.
Nimmt der existierende Feminismus jetzt also überhand oder ist es das starke Geschlecht, das schwächelt?
“Weder noch”, meint Eugen Maus. “Trotzdem ist es einfach störend, dass ein WM-Sieg der Fußball-Frauenmannschaft so gefeiert wird, als hätten die Frauen eine männliche Bastion erobert.
In Maus’ Beziehung gibt es keine männliche oder weibliche Vorherrschaft, nur Gleichberechtigung.
Hier gehts weiter… : Die WELT-ONLINE nimmt sich des Themas an, und Eugen Maus berichtet.

